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März 2007 Nun aber wieder eine Geschichte von ??? Richtig, von Ophelia! Unlängst hat Frauchen Handtücher auf dem Wäscheständer im Wohnzimmer aufgehängt. Und sie hat sie nicht etwa mit Klammern festgemacht, nein, sie hat sie nur lose über die Leinen gehängt. In nassem Zustand haben sie unseren kleinen Wildfang überhaupt nicht interessiert, aber getrocknet waren sie unwiderstehlich für Ophelia. Als Frauchen von der Arbeit nach Hause kam, hatte Ophelia die Handtücher fein säuberlich von den Leinen gezupft und im Wohnzimmer verteilt. Auch wir hatten etwas davon, denn sich in Handtücher hineinwühlen mit dem Köpfchen ist herrlich, und dann die Handtücher auf dem Parkettboden vor sich herschieben ist auch toll! Außerdem ist schön weich drauf liegen und wenn Katz ausgiebig herumgetobt hat, dann kann Katz gleich an Ort und Stelle gemütlich ausruhen. Fast wie im Paradies! Frauchen war leider anderer Meinung. Ihr erster Kommentar nach dem Heimkommen war: Ihr seid eine richtige Rasselbande! Was heißt hier ihr? Ophelia war es, das schwöre ich! Sie ist wirklich sehr schwer zu erziehen und wird mir noch graue Strähnen in meiner roten Mähne verursachen! |
16. März 2007 Endlich sind wir wieder da! Maunz, das waren traurige Monate, wo Katz so gar nichts an unserer Seite machen konnte. Unser Frauchen ging nun einmal vor und ihr dürft euch mit uns freuen, dass es ihr nun spürbar besser geht und wir daher auch wieder öfter da sein werden. Ja, unsere Kleine ist jetzt auch schon ein Jahr alt, wie doch die Zeit vergeht. Ich erinnere mich an ihren Einzug bei uns, sie war so winzig, doch sie hat sich zu einer richtig hübschen Katze gemausert.
Und mit ihr wird uns niemals langweilig! Sie guckt oft so verschlafen, aber das täuscht - sie hat es faustdick hinter den Ohren! Alles auf einmal kann ich gar nicht erzählen, aber vorhin hat sie Frauchen beim Zusammenbauen einer Holzbox "geholfen". Frauchen hätte es wissen müssen, dass es nicht klug ist, Schrauben und Holzdübel und solch Kleinzeug auf dem Karton am Boden aufzulegen. Ophelia schnappt sich nämlich alles, was nur irgendwie nach Spielzeug aussieht: Radiergummi, Teelichtchen, Plastikschraubverschlüsse von Flaschen, Korken und und und! Naja, da liegt es doch nahe, dass Katz sich so einen Holzdübel schnappt und damit davonrennt. Frauchen hinterher, in den Abstellraum, zurück ins Wohnzimmer, hinaus ins Arbeitszimmer, wieder zurück ins Wohnzimmer und ganz nach hinten in die Ecke, wo der Kratzbaum steht. Da erwischt Frauchen sie nicht, hat sie sich wohl gedacht. Und hat zum Spielen angefangen. Nun müsst ihr aber wissen, dass unser Kratzbaum auf ganz kleinen Füßchen steht und grade mal eine Pfote breit unter der Standplatte Platz ist. Da landet immer wieder mal was drunter wie Spielmäuse, Folienkugeln oder Ähnliches. Wie z.B. heute der Holzdübel. Wir schaffen es oft, und kitzeln unsere Spielsachen wieder hervor, aber den Gefallen tat Ophelia Frauchen nicht! Frauchen musste den ganzen Kratzbaum verrücken, um an den Holzdübel zu gelangen, sie hat natürlich geschimpft, aber Ophelia beeindruckt so etwas überhaupt nicht. Sie setzt sich in aller Ruhe hin und putzt sich. Schließlich braucht sie jetzt nach dem Morgensport ihren Schönheitsschlaf! |
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