30.
August 2005 Da das Wetter so herrlich spätsommerlich warm ist, dürfen wir aber immer noch am Abend ein wenig in den Garten. Natürlich macht Mephisto wie immer Jagd auf langsame taumelnde Schmetterlinge, aber wir anderen, wir genießen es, uns die Sonne auf das Fell scheinen zu lassen. Wenn das nicht ein schönes Katzenleben ist!?!?!?!
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28.
August 2005 Wir waren schon sehr besorgt und haben auch nachts den Koffer und die Taschen redlich bewacht, damit sich Frauchen nicht davonstehlen kann, und heute morgen hat Frauchen geschmunzelt, als sie unsere Wachposten von den Gepäckstücken scheuchte. Und dann hat sie uns auch erklärt, was los ist. Sie fährt auf Kur, hat sie gemeint und wir müssen daraufhin wohl ziemlich dumm geguckt haben, denn es kamen noch nähere Erklärungen. Es sei gut für ihren Rücken - verstehen wir ja, denn Frauchens Rücken ist nicht so beweglich wie unserer - vielleicht wird sich das nach der Kur geändert haben? Ja, und dort bekommt sie auch Massagen - hm, die könnten wir doch auch verabreichen, unsere Pfoten massieren doch vorzüglich, oder etwa nicht? Wie auch immer, alles haben wir nicht kapiert, nur dass Frauchen uns geschlagene drei Wochen alleine lässt. Halt, stimmt ja nicht! Wir haben ja immer noch Herrchen und die Minidosi! Die werden wir aber auf Trab halten, wenn Frauchen nicht da ist, denn die beiden sind nicht ganz so streng *ggg*! So gesehen könnten die drei Wochen auch lustig werden.
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27.
August 2005 Doch etwas ist ganz eigenartig: unser Frauchen benimmt sich so anders als sonst. Sie hat in Windeseile den Wohnwagen ausgeräumt, die Wäsche gewaschen und dann hat sie Koffer und Taschen aus dem Schrank genommen, und dort von so vieles eingeräumt: Jacken, Hosen, T-Shirts, Blusen, Schuhe, Wäsche, Badezeug, Bücher und sogar Toilettesachen - was soll das denn nun? Zieht Frauchens etwa aus? Wir hoffen, dass das nicht der Fall ist! Um das zu verhindern, haben wir uns einfach in den Koffer und in die Taschen gesetzt, so muss sie uns doch wenigstens mitnehmen, wenn sie schon weggeht, oder?
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24.
August 2005 Zuerst haben wir beim Abbau des kleinen Zelts unserer Minidosi geholfen. Mephisto hat die Leinen eingeholt und Hannibal hat das Innenzelt inspiziert, ob auch ja nichts liegengeblieben ist. Die Minidosi ist nämlich manchmal nicht ganz so gründlich mit dem Aufräumen! Beim Zusammenlegen des Zeltes haben wir uns zwischendurch immer wieder auf die Zeltplane gelegt, damit die Luft gründlich entweichen kann und sich das Zelt klein zusammenfalten lässt. Das war aber erst die "Trockenübung", denn dann ging es ans große Vorzelt. Da war es schon ein wenig schwieriger, mitzuhelfen, aber wir haben auch das geschafft. Zwar sind unsere Leinen dabei ein wenig durcheinander geraten, aber alles in allem haben wir alle gemeinsam mit den Zweibeinern schließlich das Zelt besiegt! Und zu guter Letzt hat Mephisto sich dann des Zeltbodens angenommen. Er hat unten drunter gründlich nachgeforscht, ob alles in Ordnung ist, dh. er ist dazu kreuz und quer unter dem Boden herumgekrochen - Frauchen war komischerweise davon nicht ganz so begeistert wie Mephisto, aber vielleicht erklärt sich das damit, dass dieser anschließend leicht schmutzig war! Ja, und morgen geht es dann wieder ab nach Hause!
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18.
August 2005 Unsere Tage sind Urlaub vom Feinsten: morgens dösen wir meist viel länger als zuhause. Wir kuscheln ganz viel mit unseren Dosis und wir bekommen zwischendurch jede Menge Leckerlis. Heute jedoch gab es zu Mittag eine kleine Aufregung. Mephisto hatte es sich gerade auf Herrchens Sessel im Vorzelt bequem gemacht. Plötzlich ungewohnte Geräusche: Trapp, trapp, trapp. Was war das? Mephisto guckte nach oben und da wussten wir gleich alle - da ist jemand auf dem Dach! Ja, tatsächlich, ein dunkler Schatten bewegte sich über das Dach, trapp, trapp,. trapp! Hin und her, ganz frech, ohne Furcht! Wie gebannt guckten wir alle nach oben! Unsere Blicke verfolgten das Trapp-trapp-Wesen, dessen Schatten sich abwechselnd vergrößerte und verkleinerte, je nachdem, wie die Sonne darauf fiel. Wie sollten wir dieses Rätsel nun lösen bzw. dieses Ding da auf unserem Dach fangen oder verjagen? Wie konnte es so frech da oben herumspazieren? Jetzt kam es gefährlich nahe an den Dachrand und plötzlich - war es weg! Frauchen, das unsere Aufregung mitbekommen hatte, tröstete uns: "Das war ein Vogel, seht nur, jetzt sitzt er auf der Wiese!" Tja, genau vor unseren Nasen - so ein freches Ding! Saphira duckte sich auf den Boden, wollte sich anschleichen, aber leider zu langsam, der Vogel suchte zwitschernd das Weite. Nun, vielleicht fangen wir ihn beim nächsten Mal?
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14.
August 2005 Und dann war faulenzen angesagt. Hannibal wie immer auf seiner Liege unter dem Baum, Cleopatra im sonnigen Vorzelt, Saphira gut versteckt im Wohnwagen hinter dem Vorhang und Mephisto - nun ja - wir überlegen stark, ob wir ihn nicht umtaufen müssen. Von einem Teufelchen kann derzeit keine Rede sein! Im Gegenteil, er ist lammfromm. Er beobachtet genauestens, was sich um ihn herum tut. Wenn ihm etwas nicht so ganz gefällt, dann verzieht er sich ins Vorzelt und wartet mal ab. Dann siegt doch die Neugierde und er geht wieder hinaus zu Hannibal, legt sich allerdings unter die Liege, da ist es wohl doch sicherer. Denkt er! *grins* Denn kaum hört er ein lauteres Geräusch, schon ist wieder Flucht ins Vorzelt angesagt. Mephisto, der Angsthase? Wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen. Heute hat er jedenfalls so zwischendurch zur Abwechslung mal wieder so ein Ringelkringeldings gefangen (Regenwurm sagen die Zweibeiner dazu), aber das wollte nicht mit ihm spielen und ist in der Mitte auseinander gebrochen. Sehr zu Mephistos Enttäuschung, der sich daraufhin zur Minidosi zum Kuscheln begab. Auch wir anderen kriegen ganz viele Kuscheleinheiten - so was nennen wir URLAUB!
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13.
August 2005 Es war noch stockfinster, als wir in unsere Transportkörbe verfrachtet wurden und die Fahrt begann. Saphira und Hannibal behagte anfangs die Dunkelheit so gar nicht, sie protestierten lautstark, beruhigten sich aber nach einer Weile und als es dann allmählich heller wurde, war es überhaupt kein Problem mehr. Wir haben die Fahrt dösend und schlafend verbracht. Natürlich gibt es auch immer eine Pause, da gehen unsere Dosis frühstücken und wir dürfen in den Wohnwagen. Meist nutzen wir die Pause, um uns ein wenig unsere Beinchen zu vertreten und aus dem Fenster zu gucken, auf dem Parkplatz gibt es immer allerhand zu sehen. Wenn die Zweibeiner da draußen wüssten, dass wir sie still und heimlich beobachten! *hihihihi* Am Ziel angekommen durften wir dann gleich alle raus aus unseren Körben. Saphira war der Lärm ringsum nicht geheuer, sie zog es vor, gleich im Wohnwagen zu verschwinden. Hannibal und Cleopatra inspizierten den Stellplatz, kosteten vom Gras und befanden den Platz, den die Dosis ausgewählt hatten, für okay. Und jetzt werdet ihr euch fragen, was mit Mephisto war? Der sonst so mustige und unverdrossen immer zu Streichen aufgelegte Mephisto bekam ganz argen Bammel und verkroch sich unter dem Auto. Kaum ein Leckerli war geeignet, ihn da wieder hervorzulocken. Sollte unser wackerer Mephisto doch vielleicht ein kleiner Angsthase sein?
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11.
August 2005 Heute hat sie beispeilsweise das Bettzeug für den Wohnwagen hergerichtet, Beim Überziehen der Decken habe ich genauestens kontrolliert, ob die Decken auch schön weich und kuschelig sind. Dazu bin ich in den Deckenüberzug hineingeschlüpft und habe mich durch nichts bei meiner Arbeit stören lassen. Katz muss doch den Kuschelfaktor überprüfen, die Liegequalität, die Wollweichheit und diverses andere. Auch habe ich am Bettzeug geschnuppert, ob es nach meinem Lieblingsduft riecht und siehe da, alles hat meine Test bestanden. Frauchen hat zwar ein wenig komisch dreingesehen und etwas vor sich hingemurmelt, aber ich bin sicher, das war nur ihre uneingeschränkte Bewunderung meiner Kontrolltätigkeiten. Schließlich bin ich wieder aus dem Bettzeug herausgeklettert und Frauchen hat die Decken alle in den Wohnwagen tragen können. Ich habe dann noch den Wäschekorb konrolliert, den benutzt Frauchen, um noch fehlendes Zeug in den Wohnwagen zu tragen, da war aber auch noch Wäsche drinnen und ich habe es mir darin zum Schlafen gemütlich gemacht. Nach so harter Arbeit habe ich mir das Nickerchen wohl verdient, oder? |
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