2. August 2008

Kennedy geht es besser, er nimmt brav seine Medikamente und lebt sich sichtlich ein. Katz kann das gar nicht anders bezeichnen, denn er ist überall dran und oben, entdeckt seine neue Umgebung aufs Ausgiebigste und stellt dabei natürlich auch hin und wieder mal was an. So ging heute morgen schon eine kleine Porzellanfigur in Brüche, weil Kennedy sie als Spielzeug benutzen wollte. Er räumt immer schön brav die Kissen von der Couch auf den Boden und wundert sich, wenn Frauchen damit nicht einverstanden ist. Er spaziert seelenruhig über den Tisch im Wohnzimmer oder auch in der Küche, wo das doch strengstens verboten ist (naja, ganz unter uns gemaunzt, wenn Frauchen nicht da ist oder nicht hinguckt, dann machen wir anderen das ja auch ab und zu, aber verratet uns nicht!). Jeden Morgen weckt er unsere Zweibeiner, indem er am Fenster mit dem Mobile spielt, das klimpert so herrlich. Frauchen meint zwar, ob er damit nicht zu einer anderen Zeit auch spielen könnte, aber Kennedy findet offensichtlich, dass kurz vor 5 Uhr morgens perfekt ist.

Und er versucht, ganz sacht mit uns allen Freundschaft zu schließen. Vorgestern abend wollten Mephisto und Kennedy bei Herrchen kuscheln und es ging fast ohne Fauchen.

Mephisto und Kennedy kommen sich zum erten Mal so richtig nahe

Ich selber bin noch immer ein wenig skeptisch, aber ich gewöhne mich auch schön langsam an den Kleinen. Er schnurrt wie ein Weltmeister, kaum dass Frauchen ihn anredet oder streichelt. Er ist frech und vorwitzig, zeigt aber Respekt, wenn wir anderen seine Ungestümtheit zu aufdringlich empfinden. Ich habe daher die Hoffnung, dass ich ihn zu einem richtig tollen Kater erziehen kann.