29.
Dezember 2004 Am heiligen Abend lagen plötzlich jede Menge kleine und große Päckchen unter dem Baum. Natürlich musste Mephisto die alle genau inspizieren. Besonders begeistert war er von jenen, die so lustige bunte Bändchen dran hatten. Die hat er reihenweise immer wenn grade keiner her sah, quer durch die Wohnung verschleppt. Seine Vorliebe für Geschenkbänder ist voll zum Ausdruck gekommen! Wahrscheinlich wollte er irgendwo ein Vorratslager an Spielutensilien anlegen, aber die Zweibeiner haben die verschleppten Päckchen allesamt wieder eingesammelt. Als diese Unterhaltung langsam fad wurde, ist Mephisto kurzerhand mal auf den Baum geklettert. Da hat er dann zwischen grünen und blauen Kugeln durch die Äste geguckt. Als Frauchen ihn entdeckte, genügte ein Blick von ihr und er schlängelte sich wieder vom Baum runter, der zwar wackelte, aber standhielt! Sehr zur Freude unseres Frauchens, das könnt ihr euch sicher vorstellen! Nun, auch für uns lag etwas unter dem Christbaum: ganz herrliche Leckerlis! So lassen wir uns Weihnachten gefallen!
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24.
Dezember 2004 Nun, zuerst pirschte er sich langsam und geduckt an das Ding heran. Er schlick vorsichtig drum herum, beschnupperte es und war dabei ganz brav und vorsichtig. Er zupfte ein paar Strohhalme aus den Ästen, spielte damit und schließlich wagte er sich noch näher an das Ding heran. Mal den Kopf zwischen den Ästen der untersten Reihe durchstrecken, erkunden, was über der unterten Reihe Äste zu sehen war. Ui....ein herrlicher Baumstamm, so richtig nach Mephistos Laune, wunderbar zum Krallen schärfen. Nun, nicht nur das. Katz kann da auch raufklettern! Aber jetzt hat ihn Frauchen entdeckt! Und rückt mit dem Blumenbesprüher an - hui, da hat er aber Fersengeld gegeben und ist davongesaust. "Na das kann heute abend lustig werden, wenn der Baum dann geschmückt ist." hören wir Frauchen murmeln und wir sind ganz ihrer Meinung - Mephisto wird es uns beweisen! Und wir werden berichten.
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22.
Dezember 2004 Gestern
Abend wollte unsere Minidosi noch Geschenke einpacken
und hat sich dazu alle Utensilien kurz und bündig
auf dem Boden zusammengelegt, weil sie auf die
Schnelle keinen anderen Platz fand. Da lagen also
so schön auf dem Boden Geschenkspapier, Tixo
und Geschenksbänder. Jaja, da kam unserem
kleinen Energiewollknäuel die Idee. Während
die Minidosi noch im Gespräch mit den großen
Dosis war, schlich sich der Kleine heran und begann
mit dem Bändchen zu spielen. Und als ihn
die Minidosi dann endlich bemerkte, da zupfte
er sich das Ende aus dem „Geschenksbändchenknäuel“
und düste damit quer durch Wohnzimmer!!
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21.
Dezember 2004 *** Ja, wo fängt man da am besten an? Damit vielleicht, dass ich beim Füttern am Abend unsere Sphinx vermisste, die nicht so wie die anderen alle in trauter Einigkeit dahergetrabt kam, um ihren Hunger zu stillen. Zuerst suchten wir in der Wohnung, in sämtlichen Räumen, in den Kästen usw. Keine Sphinx! Sie musste irgendwann am Nachmittag durch die Haustür entwischt sein, als ich die Post reingeholt habe oder als Mercedes heimkam. Natürlich war es nun finster draußen, doch vielleicht konnte ich Sphinx dennoch finden. Es war ja auch super kalt! Mit der Taschenlampe 'bewaffnet' suchte ich erst mal den ganzen Garten ab, suchte im Schnee nach Katzenpfotenspuren. Vergeblich. Auch mein Rufen blieb ohne Ergebnis. Bis mir dann einfiel, ich könnte noch hinter dem Haus in dem alten Verschlag, wo allerhand altes Zeug gelagert ist, nachsehen. Und siehe da, Sphinx blinzelte von einer Zwischendecke - unerreichbar für mich! - in das Licht der Taschenlampe. Was nun? Ich wollte nicht weggehen, um eine Leiter zu holen, denn wer weiß, wo dann inzwischen die Katze wäre? Ich konnte niemanden zu Hilfe rufen, war auf mich allein gestellt. Ich versuchte es mit beruhigendem Zureden, mit Locken - Sphinx blinzelte nicht einmal. Plötzlich zog sie sich weiter nach hinten zurück und ich hatte Angst, dass sie von dort dann wieder ins Freie springen würde und weiter davonlaufen würde. Also, hintenrum, keine Sphinx mehr zu sehen. Wieder zurück nach vorne, da saß sie nun eine Etage tiefer auf einem Balken, aber noch immer unerreichbar, umgeben von einer Menge Spinnweben - die ich so gar nicht mag! Mit einer Holzlatte gelang es mir dann, die Spinnweben halbwegs zu entfernen, und dann versuchte ich, auf einen Stapel alter Ziegel zu steigen, um zu Sphinx zu gelangen. Sie hatte offenbar Angst, machte sich ganz klein, wollte weglaufen. Es gelang mir im letzten Augenblick, sie zu fassen. Sie wehrte sich nach Leibeskräften, kratzte mich und - biss mich in den Zeigefinger der linken Hand. Ich hab sie dennoch nicht los gelassen und behutsam versucht, sie ins Haus zu tragen. Das ist mir dann auch gelungen und sie war auch plötzlich ganz ruhig, als ich sie im Vorzimmer absetzte. Sie bekam etwas zu fressen, während Mercedes mir half, meine Hand zu verarzten. Nicht lange danach kam Sphinx zu mir, rieb ihr Köpfchen an meiner Hand und guckte mich ganz lieb an. Wie konnte ich ihr böse sein? Wenn ich nicht genug Acht gebe und sie aus lauter Neugier hinaus läuft? Und dass sie da draußen Angst hatte, das verstehe ich nur zu gut! Nunja, nachdem der Biss zuerst nicht so schlimm aussah, schwoll doch die Hand im Laufe des Abends stark an und ein Arztbesuch war unausweichlich. Ich tippe jetzt mit einer Hand, denn die andere ist ruhig gestellt und so werde ich mich jetzt von meinen Stubentigern gesund schnurren lassen!
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18.
Dezember 2004 Gestern mittag hörten wir plötzlich, wie jemand zur Haustür reinkam, zu einer Zeit, wo doch noch gar niemand heimkommen sollte. Es war Stefan, der Freund unserer Fallweise-Ersatzdosi Gudrun. Er hatte einen ganz großen Transprotkorb dabei und kaum hatte er ihn abgestellt und geöffnet, guckten auch schon unsere Wiener Freunde Sphinx und Merlin heraus. Naja, die Sphinx ist nicht besonders erfreut gewesen, als sie uns alle da so versammelt sah! Besonders den Mephisto hat sie super toll angenurrt und angefaucht. Der knurrt und faucht aber eh zurück! Merlin hat sich gleich mal verzogen, irgendwo unter die Lesebank in den hintersten Winkel, doch heute spricht sie schon mit uns! Nur die Sphinx, die grummelt immer vor sich hin, schimpft und kebbelt, dass es ärger nimmer geht. Sie hat eindeutig schlechte Laune! Sie zieht sich ganz nach oben auf den Kasten zurück und kommt nur zum Fressen herunter. Dabei müssen wir es jetzt ungefähr zwei Wochen lang miteinander aushalten. Bis dahin bleiben die beiden nämlich bei uns! Na hoffentlich beruhigt sich die Lage etwas, dann wird es ein schönes Weihnachtsfest - zu sechst!
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8.
Dezember 2004 Katz werde ganz früh wach, am besten so gegen 4 Uhr morgens. Katz versuche, das Frauchen zu wecken, indem man es ganz sanft im Gesicht wäscht. Wenn Frauchen murmelt: 'Mephisto, es ist mitten in der Nacht! Gib Ruhe!', dann gehe man beleidigt zu ihren Füßen und lege sich mitten drauf. Dann überlege man, was man denn mit dem angebrochenen Tag am besten anfangen kann. Das ist nun gar nicht so schwer. Neben dem Bett stehen Frauchens Hauspantoffeln. In die kann Katz nach Herzenslust hineinbeißen, die kann Katz herrlich quer über den Parkettboden schieben, natürlich in erster Linie unter das Bett, ganz weit nach hinten, da wo Frauchen dann mit Sicherheit den Besen braucht, um sie wieder hervor zu holen. Katz spiele also so richtig inbrünstig mit den Hauspantoffeln und das macht bekanntlich letztendlich dann wieder müde. Also lege Katz sich nach getaner Arbeit - denn das war es ja irgendwie auch - wieder ans Fußende von Frauchens Bett. Langsam wird es aber dann doch Zeit, die morgendlich Futterration auszufassen. Also wecke Katz Frauchen erneut mit sanften Zungenküsschen mitten auf die Nase. Nach einem verschlafenen Blick auf die Uhr steht Frauchen auf. "Wo sind denn meine Pantoffel? Nein, dieser Kater!" Einen Pantoffel findet Frauchen so etwa 2 Meter vor dem Bett, den zweiten....richtig.....ganz hinten unter dem Bett! Naja, mein Futter hab ich trotzdem bekommen! Auch wenn Frauchen sehr gegrummelt hat und leicht sauer auf mich war! Ich hab mich hinterher dann ganz lieb zu ihr gekuschelt und jetzt ist alles wieder gut!
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3.
Dezember 2004 Wenn wir in diesen Tagen am Fensterbrett sitzen, um zu sehen, was sich draußen im Garten so tut, dann kommt es immer wieder vor, dass wir da den einen oder anderen Vogel zu sehen bekommen. Das regt uns natürlich immer furchtbar auf, denn - das Fensterglas ist dazwischen und dabei würden wir die Vögel doch gerne verjagen. Also sitzen wir da im Zimmer, gucken hinaus, schnattern wie verrückt und schimpfen ganz arg, aber nicht dass ihr denkt, die Vögel würden sich davon stören lassen - mitnichten! Die sind so frech und tanzen uns regelrecht vor der Nase herum. Manche sind sogar so frech und kommen bis ganz nahe an die Scheibe heran, vor allem auf der Terrasse ist das so. Da sitzt also Katz hinter Glas und kann nur zugucken, wie die Piepmätze ihr Vergnügen da draußen haben! Besonders Saphira schnattert dann ganz arg - sie regt sich furchtbar auf und Mephisto unterstützt sie, indem er seine Pfoten an die Glasscheibe stemmt und so die Vögel ein wenig erschreckt! Sie flüchten und Saphira kann sich wieder ein wenig beruhigen - bis zum nächsten Mal halt!
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1.
Dezember 2004 Miuuuu,
ihr alle! Also, Kekse backen ist etwas, das ich
heiß liebe. Sobald ich merke, dass Frauchen
einen Teig zubereitet, bin ich schon zur Stelle. Ein wenig plagt mich schon das schlechte Gewissen, aber Frauchen wird dieses eine Stückchen Teig schon nicht vermissen. Ich lasse es mir schmecken! Mmmmmhhhhhhh! Wie ich wieder unter dem Stuhl hervorkomme, um mich erneut an den Teig heranzupirschen, guckt mich mein Frauchen streng an! Auweia, sie hat es doch gemerkt. Aber sie schimpft nicht, sie weiß ja, dass ich ein Leckermäulchen bin! Ich liebe die Weihnachtszeit! |
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